Kostenverteilung

Kostenverteilung

Zur Kostenverteilung gilt:

 

A) In Strafsachen

In Strafsachen ergeht eine Entscheidung vom Gericht, die bestimmt, wer welche Kosten zu tragen hat.

So trägt die Staatskasse bei einem Freispruch auch die Rechtsanwaltsgebühren, allerdings nur in angemessener Höhe nach dem RVG. Diese liegen teilweise unter der vereinbarten Höhe, so dass trotzdem Kosten von dem Mandanten zu tragen sind. Bei Verfahrenseinstellungen trägt in der Regel die Staatskasse die Kosten des Verfahrens und der Beschuldigte seine Auslagen (Anwaltskosten) selbst, wobei auch andere Kostenentscheidungen möglich sind.

Wir verlangen für unsere Tätigkeit einen angemessenen Vorschuss, den wir individuell mit Ihnen vereinbaren.

Ohne Vorschuss werden wir weitere Tätigkeiten nicht ausüben können. Dies liegt nicht nur in unserem Interesse, sondern sichert auch Ihnen eine motivierte Bearbeitung zu.

 

B) In Zivilsachen, aber auch Steuersachen

Wenn kein Gerichtsverfahren eingeleitet wird, zahlt grundsätzlich jede Partei den eigenen Anwalt, abgesehen von einer abweichenden Regelung in einem außergerichtlichen Vergleich.

Wenn wir für Sie ein Gerichtsverfahren gewinnen, hat der Gegner grundsätzlich alle Kosten zu tragen, abgesehen von eventuellen Zusatzkosten aus einer Vergütungsvereinbarung – wenn der Gegner allerdings insolvent ist, können Sie auf Ihren Anwaltskosten und den Gerichtskosten „sitzen bleiben“.

Wenn Sie ein Gerichtsverfahren mit uns verlieren, müssen Sie leider außer unseren Kosten, auch die gegnerischen Anwaltskosten und die Gerichtskosten tragen.

Wenn Sie im Gerichtsverfahren nur zum Teil gewinnen oder es zu einem gerichtlichen Vergleich kommt, zahlen beide Parteien anteilig Gerichts- und Anwaltskosten.

in Scheidungsverfahren werden in der Regel die Kosten gegeneinander aufgehoben das bedeutet, jeder zahlt die Gerichtskosten zur Hälfte, die Anwaltskosten trägt jeder selbst.